Die Musiker

Foto Astor Trio

Alexander Prushinskiy zählt zu den gefragtesten Violinisten der jungen Generation in Deutschland. Seit 2009 leitet er als 1. Konzertmeister die Dortmunder Philharmoniker. Als Solist und Konzertmeister wird er u. a. regelmäßig vom WDR-Sinfonieorchester, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Radio Philharmonie Orchester der Niederlande, der NDR Radiophilharmonie Hannover und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken engagiert. Neben diesen Engagements ist Alexander Prushinskiy ein passionierter Kammermusiker: mit dem Astor Trio, dem Arisva Quartett und als musikalischer Leiter des Kölner Klassik Ensembles.
1981 in Novosibirsk geboren, entstammt Alexander Prushinskiy einer Musikerfamilie. Nachdem er mit sechs Jahren seinen ersten Geigenunterricht bei Prof. Alexey Gvozdev an der lokalen Musikschule erhielt, wurde schon bald sein Talent entdeckt und als eines der herausragenden Wunderkinder Russlands führten ihn seine Konzertdebüts als zwölfjähriger Solist mit Orchester u. a. nach New York, Washington und Rio de Janeiro.
Sein Studium führte ihn zu Prof. Zakhar Bron an die Escuela de la Música Reina Sofía in Madrid und später an die Hochschule für Musik Köln, wo er 2008 seine künstlerische Ausbildung bei Prof. Bron mit Auszeichnung beendete. Während des Studiums genoss Alexander Prushinskiy zudem musikalische Unterweisung von einigen der größten Musikern unserer Zeit: Yehudi Menuhin, Itzhak Perlman, Vadim Repin, Maxim Vengerov, Mstislav Rostropovitch und Vladimir Spivakov. Konzerte als Solist mit Orchester führten in u. a. in den Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, das Auditorio Nacional in Madrid sowie nach Brasilien, USA und Japan.


Tobias Kassung gilt als einer der herausragenden deutschen Gitarristen der jungen Generation und als Grenzgänger seines Fachs. Als Komponist und Arrangeur eröffnet er seinem Instrument in der klassischen Kammermusik neue Wege.
2003 gründete er das Kölner Klassik Ensemble, dessen künstlerischer Leiter er bis heute ist. Dort entstand auch das Astor Trio mit seiner Kombination von Violine, Gitarre und Kontrabass, das seit 2011 in der festen Besetzug mit dem Violinisten Alexander Prushinskiy, dem Bassisten Stanislav Anischenko und Tobias Kassung auftritt. Als leidenschaftlicher Kammermusiker spielt er außerdem im Duo mit der Cellistin Lena Kravets und dem Gitarristen Luciano Marziali. Seine Konzerte führen ihn durch Europa, die Vereinigten Staaten, Südamerika, Japan, Australien und die Arabische Halbinsel. Bislang hat er acht CDs für Sony Classical und KSG Exaudio eingespielt und veröffentlichte seine Arrangements und Kompositionen beim Tonos-Verlag (Darmstadt) und KSG Edition (Köln). Mitschnitte seiner Konzerte und Kompositionen wurden u. a. von ARD, WDR, SWR, HR und dem Bayerischen Rundfunk übertragen.
2009 gründete er zusammen mit Hubert Käppel KSG Exaudio, ein auf herausragende Einspielungen spezialisiertes Label für Kammermusik. Tobias Kassung engagiert sich in besonderem Umfang kultur- und gesellschaftpolitisch: im Vorstand des IFM e.V. - des Dachverbandes der freien Musikszene in Köln, als Sprecher der Initiative Klassik Köln (IKK) und als künstlerischer Leiter der Hardtberger Gitarrenkonzerte in Bonn.
1977 in Koblenz geboren studierte Tobias Kassung an der Hochschule für Musik Köln in der Klasse von Prof. Hubert Käppel und schloss seine Ausbildung mit dem Diplom der künstlerischen Reife ab. Als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) vervollständigte er seine gitarristische Ausbildung am Birmingham Conservatoire of Music bei Simon Dinnigan, sowie später am Königlichen Konservatorium in Brüssel bei Antigoni Goni. Heute lebt er als freischaffender Komponist und Gitarrist mit seiner Frau, der Cellistin Lena Kravets, in Köln.


Der zweimalige ARD-Preisträger Stanislav Anischenko zählt zu den Ausnahmeerscheinungen seiner Generation. Von 2007 bis 2009 war Stanislav Anischenko Solobassist an der Stuttgarter Staatsoper. Seit September 2009 ist er Solobassist beim Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks in Köln. Daneben wird er regelmäßig als Solobassist von führenden deutschen Orchestern eingeladen, u. a. dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, dem Gürzenich-Orchester Köln oder dem Bayerischen Staatsorchester. Seine große Leidenschaft gilt außerdem der Kammermusik. Neben seinem Engagement mit dem Astor Trio spielt er regelmäßig mit seinem Bruder, dem Cellisten Georgi Anischenko sowie mit weiteren bedeutenden Kammermusikpartnern wie dem Kuss Quartett, Sankt-Petersburg Streichquartett und Auryn Quartett.
Seit dem Wintersemester 2014/15 ist Stanislav Anischenko Professor an der Hochschule für Musik in Detmold und leitet die dortige Kontrabassklasse.
1983 geboren begann er im Alter von neun Jahren zuerst mit Cello-Unterricht in Minsk. 1996 nahm er sein Cello-Studium an der dortigen Musikhochschule auf, beschloss aber drei Jahre später mit Prof. Nikolai Kriwosheew auch Kontrabass zu studieren. Schon bald war der Kontrabass das einzige Instrument, welches er erlernen wollte. Bereits in seinem ersten Studienjahr gewann Stanislav Anischenko den nationalen Wettbewerb in Grodno (Weißrussland). 2004 setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik in Nürnberg mit Prof. Dorin Marc fort. Während seiner Studienzeit gewann er mehrere Preise in großen Wettbewerben. Dazu zählen u. a. das Diplom beim Internationalen Wettbewerb Markneukirchen (2005), der Sonderpreis des ARD-Wettbewerbs in München (2003), der 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb in Brno (2008) und der 2. Preis mit dem Sonderpreis beim Internationalen Wettbewerb des ARD in München (2009).

Gershwin & de Falla

Bach & Piazzolla

Astor Trio: Bach & Piazzolla